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Mai 23
2010
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Thailand nach dem Rothemden-Aufstand - Ein Resümee (Teil IV)Geschrieben von Jinjok in Thailand , Siam Paragon , Shiwnatrata , Rothemden , Redshirts , Bangkok |
Seit seiner Machtergreifung 2001 hatte die Shiwnatrata-Regierung systematisch alle Medien gleichgeschaltet. Zum Zeitpunkt des Shin Corp.-Verkaufes gab es keine nennenswerten regierungsunabhängigen Medien in Thailand mehr. Wer nicht über die Reklame-Budgets auf Linie gebracht werden konnte, wurde mit Verleumdungs- und Majestätsbeleidigungsklagen überzogen. Von trauriger Berühmtheit war ein Artikel in der Bangkok Post über die offensichtlich niedrige Qualität der Start- und Landebahnen des kurz vor der Einweihung stehen neuen Großflughafen Suvarnabhumi. Ein Prestigeobjekt Shinawatras. Ein Reporter wagte es die offensichtlichen Risse in den Landebahnen sogar abzubilden. Er mußte sich dafür entschuldigen und wurde fristlos entlassen. Ein Jahr später wurde der halbe Flughafen stillgelegt, weil die Risse die Sicherheit substanziell gefährdeten und Don Mueang mußte entmottet werden. Aber da war Shiwnatra schon Geschichte.
Die Bevölkerung regte sich aber über diese Verhinderung der Wahrheit sehr auf und das verschaffte den Gelbhemden wieder mehr Zulauf. Durfte doch auf deren Kundgebungen seit Langen mal wieder die Wahrheit gesagt und die vielen Mißstände die sich seit 2001 über das Königreich ausbreiteten beim Namen genannt werden. Im Laufe das Jahres 2005 schien es aber dennoch, dass der Bewegung die Puste ausgehen sollte. Eine massive Kampagne der Shinawatra-Regierung in allen Medien gegen die Gelbhemden dämmte den Zulauf ein. Geleichzeitig erhöhte Shinawatra die Publicity für billige Aktionen um die armen Massen hinter sich zu bringen.
